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Ein Plädoyer für die Selbstbeteiligung!

„Vermittle ich Versicherungen mit oder ohne Selbstbeteiligung?“ Diese Frage stellt sich in der Privathaftpflichtversicherung (PHV) meist nicht, da die Annahme, der Kunde möchte keine Selbstbeteiligung (SB), vorherrscht.

Man kann diese Frage rauf und runter diskutieren, entscheidend ist aber eine logische und nachvollziehbare Argumentation gegenüber dem Kunden, denn eine moderate SB ist sinnvoll und stärkt das Versichertenkollektiv.

Warum also das Thema SB in der PHV nicht einfach mal aktiv ansprechen?

1. Versteckte Selbstbeteiligungen
Häufig werden Tarife in Vertriebsmaterialien als „ohne SB“ bezeichnet. Bei bestimmten Leistungen ist dann aber doch eine SB vorgesehen. Das wird dem Kunden aber erst im Schadenfall bewusst.

Auf einer bekannten Vergleichsplattform wird ein sehr günstiger PHV-Tarif ohne SB beworben und empfohlen. Nach einem Klick auf die Produktdetails sind dann die versteckten SB erkennbar:

  • Schäden durch deliktunfähige Kinder: 250 Euro SB
  • Schäden an geliehenen und gemieteten Sachen: 250 Euro SB
  • Schlüsselverlust: 250 Euro SB
  • Forderungsausfalldeckung: Mindestschadenhöhe 2.500 Euro

2. Existenzrisiken sind wichtiger
Sogenannte Frequenzschäden mit geringen Schadenhöhen können ein Versichertenkollektiv erheblich unter Druck geraten lassen. Wer der Meinung ist, mit der regelmäßigen Inanspruchnahme seiner Versicherung die Beiträge wieder hereinzuholen, hat den Sinn der Versicherung nicht verstanden und verliert häufig zu Recht seinen Versicherungsschutz.

Wenn Schäden in einem Rahmen bis 150 Euro liegen, tut das zwar dem Geldbeutel weh, wird aber für nahezu niemanden ein existentielles finanzielles Risiko darstellen. Die PHV hat die Aufgabe, größere Schäden zuverlässig zu regulieren und den Versicherungsnehmer von ggf. existenzbedrohenden finanziellen Forderungen freizustellen.

Das ist die Kernaufgabe der PHV!


3. Schutz des Versichertenkollektivs

Natürlich schützt eine Selbstbeteiligung auch die große Mehrheit der ehrlichen Versicherungsnehmer vor Betrügern – im Sinne der Beitragsstabilität. Versicherungsbetrug ist eben kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat.


4. Die sinnvolle Selbstbeteiligung, die verschwindet
MAXPOOL macht für das Thema SB ein innovatives Angebot. Der hauseigene Assekuradeur PHÖNIX Schutzgemeinschaft bietet in seinen Tarifen max-PHV Premium und max-PHV Plus die Möglichkeit, eine SB von 150 Euro pro Schaden zu vereinbaren – dafür ist die Jahresprämie im Gegenzug erheblich günstiger.

Der Clou: Nach fünf schadenfreien Vertragsjahren entfällt die SB dauerhaft – der niedrigere Beitrag bleibt. So lässt sich auch in der PHV eine SB vermitteln und am Ende profitieren davon alle.


5. Prämienbeispiel max-PHV Premium
Jahresprämien inkl. Versicherungssteuer

Tarif max-PHV Premium Familie ohne SB: 

arif max-PHV Premium Familie mit 150 Euro SB:

Tarif max-PHV Premium Single ohne SB: 

Tarif max-PHV Premium Single mit 150 Euro SB: 


84 Euro

69 Euro

69 Euro

54 Euro

                          

Veröffentlicht am 04.11.2021

Ein Kommentar zu Ein Plädoyer für die Selbstbeteiligung!

Ja, gute Anregungen. Kommt noch hinzu, dass ich in 5 Jahren auch noch 75 EUR an Beitrag spare. Dann habe ich doch schon 50% der SB raus, falls überhaupt ein Schaden eintreten sollte. In über 40 Jahren Berufs-Erfahrung haben die PHV-Kunden in 10 bis 15 Jahren und mehr vielleicht 1 Schaden. Die meisten haben in dieser Zeit überhaupt keinen Schaden. Und somit können sie die SB 150 durch die Beitrags-Ersprnis locker zur Verfügung haben.

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