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Fotografen und Drohnen

Fotografen als Luftfahrzeughalter

Drohnen sind aus unserem Alltag kaum noch weg zu denken – ob als Freizeitvergnügen oder zu Forschungszwecken, zur Überwachung, für Foto- und Filmaufnahmen oder für Logistikdienstleistungen: Drohnen erfüllen mittlerweile viele Aufgaben. Für ihren Einsatz muss der Halter eine Haftpflichtversicherung abschließen.

Luftfahrzeug-Halter-Haftpflichtversicherung

Sobald eine Drohne einen Schaden verursacht, haftet der Halter gemäß Luftverkehrsgesetz (LuftVG) verschuldensunabhängig. Das kann sehr weitreichende Folgen haben und für den Halter sogar den finanziellen Ruin bedeuten. Für den gewerblichen Einsatz von Drohnen bzw. unbemannten Luftfahrzeugen oder Multicoptern gilt § 43 Absatz 2 Luftverkehrsgesetz (LuftVG):

„Der Halter eines Luftfahrzeugs ist verpflichtet, zur Deckung seiner Haftung auf Schadensersatz nach diesem Unterabschnitt eine Haftpflichtversicherung in einer durch Rechtsverordnung zu bestimmenden Höhe zu unterhalten.“

Unbenannte Flugmodelle sind in jedem Fall Luftfahrzeuge, das ergibt sich aus § 1 Absatz 2 LuftVG.

Die EU-Drohnenverordnung – Kompakt zusammengefasst

Seit 2021 gilt die EU-Drohnenverordnung – und einfacher ist es leider nicht geworden, weshalb für die Interessierten hier die lange Zusammenfassung zum „Schmökern“ heruntergeladen werden kann.

Nachfolgend nur das wichtigste in Kürze – der Betrieb von Drohnen wird in drei Betriebskategorien unterteilt:

„Offen“:

betrifft den Betrieb von Drohnen, die eine Startmasse von weniger als 25 Kilogramm haben, innerhalb der Sichtweite bis maximal 120 Meter Höhe fliegen und keine gefährlichen Güter transportieren oder Gegenstände abwerfen.

„Speziell“:

betrifft den Betrieb von Drohnen, deren Einsatzspektrum den Rahmen der „offenen“ Kategorie übersteigt, z. B. beim Betrieb außerhalb der Sichtweite und/oder ab 25 Kilogramm Startmasse.

„Zulassungspflichtig“:

betrifft den Betrieb von großen und schweren Drohnen, die z. B. zur Beförderung von Personen oder gefährlichen Gütern konstruiert sind.

Dazu kommen dann noch Themen wie die Registrierungspflicht und Kompetenznachweise für Piloten

Warum ist das jetzt so interessant für Fotografen?

Viele Journalisten arbeiten als Foto- und Filmjournalisten, die weltweit beruflich mit Drohnen arbeiten und unterwegs sind. Das ist eine spannende Zielgruppe, die einen sehr individuellen Absicherungsbedarf hat.

Passgenauer Versicherungsschutz für die Drohne

Am Markt gibt es Solo-Drohnenhaftpflichtversicherungen und Absicherungslösungen über die Betriebshaftpflichtversicherung. Die Deckungssummen reichen von der gesetzlich vorgeschriebenen Untergrenze bis zu einem individuell notwendigen Deckungsbedarf. Mitversichert ist in der Regel der autonome Einsatz von Flugmodellen, solange sich das Gerät jederzeit im Sichtbereich des Steuerers befindet und die behördliche Aufstiegserlaubnis dies vorsieht.

Nachfolgend stellen wir vier unterschiedliche Absicherungslösungen vor, die selbstverständlich alle über MAXPOOL vermittelt werden können:

Passgenauer Versicherungsschutz für das Foto- und Filmequipment

Auch die Drohne und restliche Equipment sind existentiell für die Arbeit des Foto- und Filmjournalisten. Nicht selten haben die Ausrüstungsgegenstände einen fünfstelligen Betrag gekostet – ein umfassender ortsunabhängiger Versicherungsschutz ist hier gefragt.

Das ideale Produkt hat zur Zeit aus unserer Sicht Hiscox im Angebot – eine Allgefahrendeckung für Drohne und restliches Equipment des Journalisten.

Ausgewählte Beispiele zur Veranschaulichung der Allgefahren-Deckung:

  • Offene Allgefahren-Deckung: Versicherungsschutz durch eine offene Definition des Versicherungsfalls für alle Sachen (Zerstörung, Beschädigung und Abhandenkommen), wenige, klar formulierte Ausschlüsse.
  • Versicherte Sachen: Offene Definitionen für versicherte Sachen, wie Studioeinrichtung und sonstiges Equipment, Kameras mit Zubehör, sowie alle sonstigen elektronischen Geräte, Gebäudeeinbauten wie z. B. Installationen oder Werbeschilder, Gemietete Fotoausrüstung bis 10.000 € sowie weitere wie z. B. Geschäftsfahrräder und e-Bikes.
  • Außenversicherung gegen Allgefahren: Weltweit mobiles Arbeiten, z. B. bei Shootings unterwegs, oder für Sachen im Homeoffice.
  • Optional können auch Drohnen im Außeneinsatz gegen Allgefahren abgesichert werden.
  • Verzicht auf Anrechnung Unterversicherung: Erstattung im Versicherungsfall bis zur vollen Versicherungssumme (Unterversicherungsverzicht).
  • Verzicht grobe Fahrlässigkeit: Verzicht auf Einwand der groben Fahrlässigkeit bei der Herbeiführung des Versicherungsfalls.

Prämienbeispiel Komplettschutz (Umsatz bis 150.000 Euro):

Betriebshaftpflicht inkl. Drohne (Deckungssumme 5 Mio. EUR)

Vermögensschadenhaftpflicht (Deckungssumme 100.000 EUR)

Allgefahren Inhaltsversicherung (Versicherungssumme 15.000 EUR)

Drohnenkasko (Versicherungssumme 2.500 EUR)

Ertragsausfall inklusive Mehrkosten

Bündelnachlass

Jahresprämie inkl. Versicherungssteuer

416,50 EUR

291,55 EUR

327,25 EUR

327,25 EUR

59,50 EUR

71,40 EUR

1.350,65 EUR

Kontakt:

Komposit-Management
040 29 99 40 – 390
komposit@maxpool.de

Veröffentlicht am 31.08.2021

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