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Änderungen der KfW-Programme zum 01.07.2021

Im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030 hat die Bundesregierung die Weiterentwicklung der Förderung energetischer Gebäude beschlossen. Das Dach dieser neuen Ausrichtung ist die die „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG), die zum 01.07.2021 von der KfW umgesetzt wird.

Aus dem Programm 153 „Energieeffizient Bauen“ wird das Programm 261.
Das maximale Förderdarlehen steigt auf bis zu 150.000 Euro. Somit können je nach Energieklasse des Hauses bis zu 37.500 Euro und damit 25 Prozent Tilgungszuschuss beantragt werden.

Aus den Programmen 151/152 „Energieeffizient Sanieren“ wird das Programm 262.
Das maximale Förderdarlehen für energetische Einzelmaßnahmen beträgt nun 60.000 Euro. Der höchstmögliche Förderzuschuss liegt grundsätzlich bei 20 Prozent und damit bei 12.000 Euro. Für den Austausch der Heizungstechnik sind sogar bis zu 50 Prozent Zuschuss möglich.

Wird durch Sanierung aus einem Bestandsobjekt ein Effizienzhaus, so beträgt das maximale Förderdarlehen wieder 150.000 Euro. Der Tilgungszuschuss liegt je nach Effizienzklasse (Effizienzhaus 40 bis 100) bei bis zu 50 Prozent, das entspricht 75.000 Euro.

Kommen wir zum absoluten Knaller:
Ihr Kunde hat kein Interesse an einem KfW-Darlehen mit 10 Jahren Zinsbindung und einer vorgegebenen Tilgung von über 3 Prozent?
Dann kann er alle oben genannten Zuschüsse auch ohne die Aufnahme eines KfW-Darlehens beantragen. Das Zuschussprogramm läuft unter der Nummer 461. Im Gegenzug bleibt Ihr Kunde bei der Gestaltung seiner Bank-Darlehen flexibel und kann entsprechend seiner Wünsche auch lange Zinsbindungen vereinbaren. Der Zuschuss wird auf das Girokonto des Kunden ausgezahlt und kann für Sondertilgungen oder auch Abschlussarbeiten frei verwendet werden.

Aufgepasst!
Eine prozessuale Änderung möchten wir noch hervorheben. Ein Antrag für die neuen Programme muss vor dem sogenannten Vorhabensbeginn bei der KfW eingehen. Als Vorhabensbeginn wird zukünftig allerdings auch schon das Unterzeichnen eines Liefer- und Leistungsvertrages zum Bauvorhaben gewertet, was nicht selten notwendig ist, um als Kunde überhaupt die Bauunterlagen zu erhalten. Diese Zwickmühle lässt sich durch die „Dokumentation der Finanzierungsberatung“ auf dem neuen Vordruck der KfW vermeiden. So ersetzt man quasi den Termin des Antragseingang bei der KfW und der Kunde kann anschließend und auch vor Beantragung des Darlehens seinen Werkvertrag unterschreiben.

Die neuen Programme können ab dem 01.07.2021 beantragt werden. Die Konditionen werden auch erst zu diesem Zeitpunkt von der KfW mitgeteilt.

Wer mehr wissen möchte, wirft einen Blick auf die Seite der KfW…

…oder meldet sich bei uns im Finanzierungsteam von MAXPOOL telefonisch unter (040) 29 99 40-860..

Veröffentlicht am 09.06.2021

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