Fall beweist: Mit der max-THV Premium sind Kunden auf der sicheren Seite

Ihr angeborener Jagdinstinkt macht Hunde unberechenbar. Selbst der vermeintlich harmloseste Hund kann unvermittelt zubeißen und andere Personen schwer verletzen. Für den Hundebesitzer ist eine solche Situation nicht nur moralisch schlimm, sondern mitunter auch finanziell prekär – dann nämlich, wenn die vom Hundehalter abgeschlossene Haftpflichtversicherung die Leistung verweigert, weil ein in den Versicherungsbedingungen bestimmter Leistungsausschluss greift.

Mit einem derartigen Fall musste sich kürzlich das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main befassen (Az. 7 U 47/19). In dem Fall wurde eine Hundehalterin mit einem Strafbefehl wegen fahrlässiger Körperverletzung und einer Strafzahlung in Höhe von 100.000 Euro belegt, weil ihr Hund während eines Besuchs im Park ein zweijähriges Mädchen gebissen und schwer verletzt hatte. Die Krux: Für den Mischlingshund wurde bereits im Jahr 2011 ein behördliches Kontaktverbot mit Kindern unter 14 Jahren ausgesprochen, nachdem dieser ein 10-jähriges Mädchen gebissen hatte.

Versicherung lehnt die Leistung wegen Risikoausschlussklausel ab

Die Tierhalterhaftpflichtversicherung der Hundehalterin lehnte eine Eintrittspflicht ab. Der Versicherer begründete dies mit der Risikoausschlussklausel in den Versicherungsbedingungen, wonach „Ansprüche gegenüber jedem Versicherungsnehmer oder Versicherten ausgeschlossen bleiben, der den Schaden durch bewusstes Abweichen von der Haltung und Züchtung von Hunden dienenden Gesetzen, Verordnungen und behördlichen Verfügungen oder Anordnungen am Wohnort des Versicherungsnehmers verursacht hat“. Die Versicherungsnehmerin klagte daraufhin gegen den Versicherer. Das Landgericht folgte jedoch der Rechtsauffassung der Gesellschaft und lehnte die Klage ab.

OLG Frankfurt am Main verpflichtet zur Zahlung

Das OLG Frankfurt am Main verurteilte die Versicherungsgesellschaft jedoch zur Zahlung und begründete dies damit, dass die Klägerin nicht bewusst gegen die Haltung und Züchtung von Hunden dienenden Gesetze, Verordnungen und behördliche Verfügungen verstoßen habe. Eine konkrete vorsätzlich begangene Pflichtverletzung sei nicht festzustellen.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und die Beklagte kann mit der Nichtzulassungsbeschwerde beim BGH die Zulassung der Revision begehren. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser Fall weiter entwickelt.

max-THV Premium als kundenfreundliche Lösung

MAXPOOL-Makler können ihren Kunden derartigen Ärger ersparen, indem sie ihnen ausschließlich sorgfältig ausgewählte Top-Tarife wie die hauseigene max-THV Premium empfehlen. Das Deckungskonzept der PHÖNIX-Schutzgemeinschaft verzichtet beispielsweise auf im Fallbeispiel aufgeführte Leistungsausschlüsse. Darüber hinaus besteht auch dann ein Versicherungsschutz, wenn der Hund trotz behördlicher Anordnungen ohne Leine und Maulkorb geführt wird.

Wie jede gute Tierhalterhaftpflichtversicherung bietet auch die max-THV Premium sowohl eine Forderungsausfalldeckung ohne Mindestschadenhöhe, die vorsätzliches Handeln des Schädigers einschließt, als auch eine beitragsfreie Rechtsschutzversicherung, um Ansprüche aus diesem Leistungseinschluss durchzusetzen.

Darüber hinaus übernimmt MAXPOOL die Haftung für die Produktauswahl und unterstützt in Form des kostenfreien Leistungsservice bei der reibungslosen Abwicklung berechtigter Schadenansprüche.

Detaillierte Informationen zum Deckungskonzept max-THV Premium erhalten Sie hier.

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