COVID-19 – Umfangreiche Auswirkungen auf Unternehmen sind zu erwarten

Der Corona-Virus breitet sich auch in Deutschland nahezu ungehindert aus. Seit einer Woche wird von einer Pandemie gesprochen und Frau Bundeskanzlerin Merkel geht davon aus, dass sich 60 bis 70 Prozent der Deutschen in absehbarer Zeit mit dem Virus infizieren. Natürlich wirkt sich diese Situation auch auf viele Bereiche der Wirtschaft aus. So verzeichnen beispielsweise Restaurants und Hotels starke Umsatzrückgänge, weil viele Gäste aus Angst vor einer Ansteckung lieber zu Hause bleiben. Im verarbeitenden Gewerbe gibt es erste Engpässe bei der Produktion, wenn man auf Zulieferer beispielsweise aus China, Italien oder Frankreich angewiesen ist. Gewerbetreibende denken darüber nach, Mitarbeiter freizustellen, wenn der Betrieb nicht mehr voll ausgelastet ist. Natürlich können auch größere Maklerfirmen betroffen sein und Hilfe benötigen. Damit Entlassungen von Mitarbeitern möglichst unterbleiben, kann bei der Bundesagentur für Arbeit unbürokratisch Kurzarbeitergeld beantragt werden. Die Voraussetzungen zur Gewährung wurden von der Bundesregierung deutlich vereinfacht. Informationen hierzu finden Sie unter diesem Link: https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus

Wenn sich Mitarbeiter mit dem Virus infiziert haben und von ihrem Arzt krankgeschrieben wurden, dann gilt die übliche Regelung in Bezug auf die Lohnfortzahlung und späteres Krankengeld der gesetzlichen Krankenkasse bzw. Krankentagegeld bei Privatversicherten. Selbständige erhalten ebenfalls das hoffentlich versicherte Krankentagegeld ihrer Krankenversicherung.

Was aber ist zu beachten, und hierzu werden immer häufiger Fragen gestellt, wenn als Vorsichtsmaßnahme seitens der zuständigen Behörden einzelne Personen unter Quarantäne gestellt werden, oder wenn ganze Betriebe vorübergehend geschlossen werden müssen? Zunächst einmal der Hinweis, dass behördlichen Anweisungen unbedingt Folge zu leisten ist. Zuwiderhandlungen werden als Straftat bewertet und entsprechend geahndet. Details sind im § 30 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) geregelt. https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__30.html

Im Optimalfall konnten von Unternehmensseite für den oder für die Mitarbeiter im Vorfeld „Home-Arbeitsplätze“ eingerichtet und weitere Vorkehrungen für den Ernstfall getroffen werden, damit der Betrieb möglichst ungehindert weitergeführt werden und der für das Unternehmen entstehende Schaden begrenzt werden kann. MAXPOOL beispielsweise, hat für den Fall der Fälle umfangreiche Vorkehrungen getroffen. Für die meisten Mitarbeiter wurden Home-Arbeitsplätze eingerichtet und es wurde ein detaillierter hausinterner Aktionsplan ausgearbeitet. Eine für die speziellen Bedürfnisse eines Maklerbetriebes modifizierte Variante wird angebundenen Maklern gern kostenlos zur Verfügung gestellt und kann hier eingesehen werden. Alternativ übersenden wir gerne eine Worddatei auf nachfrage an: Kooperation@maxpool.de

Natürlich kann nicht jeder seiner Tätigkeit von zuhause aus nachgehen. In vielen Branchen ist das naturgemäß nicht möglich. Bei Angestellten muss der Arbeitgeber das Gehalt auch dann weiter bezahlen, wenn der Mitarbeiter auf Grund behördlicher Auflagen nicht arbeitet. Der dem Unternehmen hierdurch entstehende finanzielle Schaden kann von der Behörde, die die Quarantäne angeordnet hat, eingefordert werden. Dieses gilt auch für Selbständige, für die Quarantäne angeordnet wurde und die nicht von zuhause aus arbeiten können. Für diesen Personenkreis richtet sich die Höhe der Entschädigung nach dem in den Vorjahren erzielten Betriebsgewinnen. Details hierzu sind im

§ 56 des Infektionsschutzgesetzes geregelt. https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__56.html

Es bleibt abzuwarten, wie zügig sich der Virus weiter verbreitet. Natürlich ist zu hoffen, dass sich die schlimmsten Befürchtungen nicht bewahrheiten. Dennoch wird dringend empfohlen, im Vorfeld umfassende Vorsorge für den Ernstfall zu treffen.

Bleiben Sie gesund! Das wünscht MAXPOOL allen seinen Mitarbeitern, Geschäftsfreunden und Kooperationspartnern.

Autor: Maxpool Maklerkooperation GmbH

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