Geldwäsche-Gesetz: maxpool unterstützt Sie bei der Einhaltung der Identifizierungsvorschriften

Am 26.06.2017 ist das Gesetz zur Umsetzung der Vierten Geldwäscherichtlinien in Kraft getreten. Das Gesetz formuliert neue Identifizierungsvorschriften für den Antragsprozess, die ab sofort einzuhalten sind.

Wichtige Info: Wir lösen die Identifizierungsvorschriften einheitlich für Sie!

Um in jedem Fall einen reibungslosen Antragsprozess gewährleisten zu können, bitten wir Sie, ab sofort alle Anträge mit Ausweiskopie bei maxpool einzureichen. Auf diese Weise lassen sich Nachbearbeitungen vermeiden. Sie müssen sich also keine Gedanken machen, welche Gesellschaft ggf. Ausweiskopien verlangen und welche nicht.

Vertriebstipp 1:

Sie müssen nicht zwingend einen Scan der Ausweispapiere anfertigen. Es reicht aus, wenn Sie mit Ihrem Smartphone ein gut erkennbares Foto von der Vorder- und Rückseite erstellen.

Vertriebstipp 2:

Im maxOffice können Sie Ausweiskopien und wichtige Daten zum Ausweis wie z.B. dessen Gültigkeit erfassen. So können Sie den hinterlegten Ausweis für die Antragseinreichung verwenden. Wir werden in Kürze aufgrund der geänderten Vorschriften die Selektion „Fehlende Daten“ um den Punkt „Ausweispapiere“ erweitern. Dadurch können Sie diese Daten und Dokumente schnell und unkompliziert für eine Vielzahl von Kunden erfassen.

Pflichten für Makler bei der Antragsstellung

So müssen Makler bei jedem Neuantrag, der eine Identifizierung des Versicherungsnehmers erfordert, ab sofort auch die vollständigen Identifizierungsdaten des Versicherungsnehmers erheben, eine lesbare Kopie oder ein Foto des gültigen Original-Ausweisdokuments erstellen und dieses zusammen mit dem Antrag einreichen.

Betroffene Sparten

Die neuen Identifizierungsvorschriften gelten insbesondere für private Altersvorsorgeverträge, Risikolebensversicherungen, Investmentfonds, Bankprodukte, Sachwerten und Unfallversicherungen mit Prämienrückgewähr. Kunden von bAV-Verträgen können hingegen nach wie vor über einen Handelsregister-Auszug und anhand der Beitragszahlung durch den Arbeitgeber identifiziert werden. Auch BU-Verträge sind nicht von der Regelung betroffen.

Welche Produkte im Einzelnen eine Ausweiskopie erfordern, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen. Die Versicherer bereiten aktuell entsprechende Übersichten vor und passen ihre Anträge an die neuen Vorschriften an.

Das Vorsorge-Management von maxpool ist gern dabei behilflich, den Antragsprozess gesetzeskonform zu gestalten und steht telefonisch unter (040) 29 99 40-370 oder per E-Mail für Fragen zur Verfügung.

2 Kommentare zu Geldwäsche-Gesetz: maxpool unterstützt Sie bei der Einhaltung der Identifizierungsvorschriften

  1. Sie schrieben: In Zukunft reicht es nicht mehr aus, den Versicherungsnehmer über das Lastschriftverfahren zu identifizieren.

    Das traf bereits seit der letzten Gesetzesänderung auf Versicherungsmakler/innen schon nicht mehr zu, sondern nur für Versicherer und Versicherungsvertreter. Allen VersM sei dringend angeraten, ihre GWG-ID zu überarbeiten, wenn sie sich auf diese von Versicherern falsche Mitteilung verlassen haben. Bei Außenprüfungen durch GWG-Aufsichtsbehörde drohen ansonsten Geldbußen.

    Wilfried E. Simon
    Interessengemeinschaft Deutscher Versicherungsmakler e.V., Berlin

  2. Vielen Dank für den Hinweis, Herr Simon! Wir werden die Inhalte entsprechend anpassen.

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