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Kein 34i ist nicht das Ende

Makler können aufatmen. Trotz fehlender Zulassung muss die Immobilienfinanzierung nicht aus dem Produktportfolio weichen.

Am 21.März 2017 endete die Übergangsfrist für  die alte Erlaubnis nach Paragraf 34c GewO. Die Beratung zu Immobiliendarlehen setzt nun zwingend eine 34i-Zulassung voraus. Die alte Erlaubnis ist automatisch für Immobiliendarlehen erloschen und bleibt lediglich für die Vermittlung von Konsumentenkrediten bestehen. Vermittler, die seit dem 21. März 2017 nicht im Besitz der neuen Erlaubnis  nach Paragraf 34i GewO sind, müssen den Geschäftsbereich Immobilienfinanzierung aufgeben.

Das gilt jedoch nicht für die Vertriebspartner von maxpool.  Sie können ihren Kunden auch ohne entsprechende Erlaubnis Immobilienfinanzierung anbieten. maxpool -Makler lassen  ihre Finanzierungskunden in diesem Fall  durch die Kreditspezialisten von maxpool beraten und fungieren selbst als Tippgeber.

Warum Tippgeber bei maxpool werden?

Anders als andere Anbieter am Markt stellt maxpool die Beratung durch ein hauseigenes, qualifiziertes Finanzierungsteam sicher und nutzt hier nicht an die Servicedienste eines Drittanbieters. maxpool steht somit nie in Konkurrenz zum Makler, sondern handelt in seinem Auftrag und tritt als sein „verlängerter Beratungsarm“ auf.

„Es freut uns sehr zu sehen, wie großartig die Idee unseres Tippgeber-Modells  seit nunmehr fast vier Jahren von unseren Kooperationspartnern angenommen wird. Gerade in der jetzigen Situation sollten Makler ohne Erlaubnis nach Paragraf 34i GewO auf unseren Service und unsere Erfahrung zurückgreifen. Andernfalls macht das Geschäft ganz sicher ein anderer“, so Katharina Schlender, Maklerbetreuerin Finanzierung bei maxpool.

Die Experten von maxpool beziehen im Zuge der Finanzierungsberatung selbstverständlich nahezu alle relevanten Finanzierungspartner am Markt ein und können somit sämtliche Finanzierungskonzepte abdecken. Die Kundenberatung erfolgt bundesweit telefonisch, per E-Mail oder persönlich in den Räumlichkeiten von maxpool. Erfahrungsgemäß empfinden Kunden die verschiedenen Möglichkeiten der Kommunikation als serviceorientiert und zeitgemäß.

„Der Erfolg gibt uns Recht. Alle Kollegen im Team haben Erfahrung darin, im lockeren Telefonat die Wünsche und Vorstellungen der Kunden zu erfragen und so eine angenehme Gesprächsatmosphäre zu schaffen. Viele Kunden sind dankbar, dass sie sich unabhängig von Banköffnungszeiten und festen Beratungsterminen mit ihrem Finanzierungsvorhaben befassen können“ , sagt Maren Straatmann, Abteilungsleiterin Finanzierung bei maxpool.

Was darf ein Tippgeber noch?

Da nach dem neuen Paragraf 655 a Abs. 1 BGB unter den Begriff der Darlehensvermittlung nach
Paragraf 34 i GewO nicht nur die Abschlussvermittlung, sondern auch der Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Darlehensvertrages fällt, stellt sich die Frage, wie der Nachweismakler von dem Tippgeber abzugrenzen ist.  Ein Tippgeber sollte sich darauf beschränken, seinen Kunden ein Kreditunternehmen oder einen Kooperationspartner zu nennen und die Kontaktdaten bekanntzugeben. Informiert ein Makler den Kunden bereits über mögliche Finanzierungsformen und Arten von Darlehensverträgen, ist für dieses Handeln bereits eine Erlaubnis nach Paragraf34i GewO notwendig.

Auch die bloße Nennung und  Zusammenstellung von Unterlagen, die ein Kreditinstitut verlangt, kann nach Auslegung des Gesetzes bereits zur Darlehensvermittlung gehören und somit einer Erlaubnispflicht unterliegen. Die Vermittlung von Immobiliarverbraucherdarlehen ohne erforderliche Erlaubnis stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit bis zu 5.000 Euro Geldbuße geahndet werden kann.

Daher empfehlen die maxpool-Experten ganz klar, nur die auf dem maxpool- Kundenüberleitungsbogen erforderlichen Kontaktdaten aufzunehmen, sich das Einverständnis für der Kontaktaufnahme durch die Finanzierungsspezialisten einzuholen und den Kunden dann für alles weitere vertrauensvoll komplett in die Hände der Finanzierungsspezialisten abzugeben.

„Ein Makler ohne Erlaubnis nach Paragraf 34i GewO, der uns einen Kunden zur Beratung übergibt,  sollte sich gänzlich aus der Beratung heraushalten. Zum einen, um wirklich kein Risiko einzugehen,  gegen die gesetzlichen Vorschriften zu verstoßen. Zum anderen vermeidet man so Verwirrung beim Kunden, der ja ansonsten doppelt und schlimmstenfalls zweimal unterschiedliche beraten wird“ , empfiehlt Maren Straatmann.

Fazit

Makler sollten generell  Immobilienfinanzierung in ihrem Produktportfolio anbieten und dieses Feld nicht dem Wettbewerb überlassen. Egal, ob die notwendige Erlaubnis fehlt, die Zeit dazu nicht vorhanden ist, das Know-how nicht für den eignen Beratungsanspruch ausreicht  oder einfach das Interesse an Immobilienfinanzierung fehlt: maxpool bietet Maklern mit dem  Tippgebermodell „Baufi maxplus“  die passende Lösung.

Weiterführende Informationen zum Tippgebermodell erhalten Makler beim Finanzierungsteam telefonisch unter (040) 29 99 40-860 oder per E-Mail.

 

 

Veröffentlicht am 20.04.2017

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