Verluste bei Betriebsrenten? Eine Stellungnahme.

In der ZDF-Fernsehsendung „Frontal 21“ drehte sich am 29.10.2013 alles um das Thema betriebliche Altersversorgung. Anhand einer realen Begebenheit und eines Beispielfalls wurde aufgezeigt, dass sich diese Vorsorgeform offenbar nicht lohnt. maxpool ist mit dieser Darstellung nicht einverstanden. Warum, werden wir im Folgenden erläutern.

1.) Realer Fall

Die Arbeitnehmerin Lydia Sigfried steht kurz vor dem Renteneintritt. Sie bekommt eine Summe in Höhe von 28.500 € aus ihrer betrieblichen Altersversorgung ausgezahlt. Von dieser Summe soll sie Steuern in Höhe von 9.000 € bezahlen und Krankenversicherungsbeiträge über 10 Jahre verteilt, als Summe rund 5.000 €. Somit verbleiben als Nettoauszahlung 14.500 € übrig. Frau Sigfried ist empört: Diese Form der Altersvorsorge lohnt sich nicht!

Hierzu möchten wir folgendes anmerken:

a.) Eine Kapitalauszahlung aus der betrieblichen Altersvorsorge ist keine Altersvorsorge

Es besteht bei der Direktversicherung und bei der Pensionskasse die Möglichkeit, anstatt einer lebenslangen Rentenzahlungen, die hier immer im Vordergrund steht, auch eine einmalige Kapitalzahlung zu bekommen. Da es bei der Altersvorsorge vordergründig um die Absicherung des Langlebigkeitsrisikos geht, ist eine Kapitalzahlung als Ausweichlösung anzusehen. Bei der Entscheidung für die Rentenzahlung geht der Arbeitnehmer eine „Wette“ auf seine Lebenserwartung ein. In manchen Fällen ist aber schon bei Rentenbeginn klar, dass diese Wette vielleicht nicht positiv für den Arbeitnehmer ausgeht oder andere private Gründe zwingen den Arbeitnehmer, sich für das Kapital zu entscheiden. Die einmalige Kapitalzahlung ist wegen der sofortigen Steuerpflicht aber nicht die günstigste Lösung für den Arbeitnehmer.

Bei einem vergleichbaren Vertrag im Gruppenvertrag mit einer Ablaufsumme von voraussichtlich 27.400 € hat der Arbeitnehmer eine gesamte lebenslange Rentenhöhe von rund 140 €. Frau Sigfried wäre mit der Rentenzahlung bezüglich der Abzüge sicherlich besser beraten gewesen.

b.) Steuern und Zeitpunkt der Kapitalzahlung

Wenn sich der Arbeitnehmer für die Kapitalzahlung aus der betrieblichen Altersversorgung entscheidet, kann der Zeitpunkt der Kapitalauszahlung über die Höhe der Steuerlast entscheiden. Wenn die 28.500 € Auszahlung aus der betrieblichen Altersversorgung das einzige zu versteuernde Einkommen in dem Kalenderjahr gewesen wäre, würde für 2013 nach Einkommensteuertabelle (Grundtarif) ein Steuerbetrag von 4.980 € anfallen. Da die Tarife zur betrieblichen Altersversorgung im Ablauf sehr flexibel sind, empfiehlt es sich, vor der Beantragung der Kapitalzahlung einen Steuerberater zu befragen. Am ungünstigsten ist die Kapitalzahlung im Dezember des Jahres, in dem noch volles Arbeitseinkommen erzielt wurde. Mit der Verschiebung der Kapitalzahlung auf das Jahr 2014 hätte Frau Sigfried sicherlich einige Tausend Euro an Steuern einsparen können.

c.) Krankenversicherungsbeiträge auf die Kapitalzahlung

Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung unterliegen der Kranken- und Pflegepflicht-versicherungspflicht. Bei einer Rentenzahlung wird der monatliche Rentenbeitrag mit dem allgemeinen Beitragssatz zur Krankenversicherung und zur Pflegepflichtversicherung belegt. Bei einer Kapitalzahlung wird aus der Kapitalzahlung eine „fiktive“ Rente über 10 Jahre errechnet. Hierauf wird der Beitrag berechnet, der für 10 Jahre zu zahlen ist. Dies wären in diesem Fall monatlich 41,68 € für Frau Sigfried.

Hier erfährt die betriebliche Altersvorsorge eine Ungleichbehandlung zur gesetzlichen Rentenversicherung. Bei der gesetzlichen Rentenversicherung ist der Beitragssatz für den Rentner nur 8,2 %. Diese Änderung wurde 2004 eingeführt und betraf auch bestehende Versicherungen. Hier gab es abweichend von dem bisherigen Vorgehen keinen Bestandsschutz für bestehende Verträge. Wir sehen hier eine Benachteiligung der betrieblichen Altersversorgung. Es wäre wünschenswert, dass die betriebliche Altersversorgung der gesetzlichen Rentenversicherung in diesem Punkt gleichgestellt wird, wenigstens für die Rentenzahlungen. Die Chancen hierfür, bei steigenden Gesundheitskosten und Lücken in der Finanzierung bei der gesetzlichen Krankenversicherung, sehen wir allerdings als gering an.

Hinweis für freiwillig gesetzlich Versicherte:

Freiwillig gesetzlich versicherte Rentner zahlen auf alle Einkünfte Beiträge zur Krankenversicherung. So auch auf Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, Kapitaleinkünfte und private Rentenversicherungen. Kleiner Trost ist, dass hier der ermäßigte Beitragssatz von 14,9 % gilt. Das Fazit für freiwillig gesetzlich Versicherte ist somit, dass sie der Krankenversicherungspflicht nicht „entkommen“ können und dieser Punkt bei der betrieblichen Altersversorgung nicht berücksichtigt werden muss.

Hinweis für privat Versicherte:

Der privaten Krankenversicherung ist die Einkommenshöhe ihrer Versicherten egal. Der Beitrag wird unabhängig vom Einkommen berechnet. Somit ist die Krankenversicherung für privat Krankenversicherte in der betrieblichen Altersversorgung nicht zu beachten.

Zu der Rendite von dem Vertrag, Kostenbelastung und Nettoaufwand von Frau Sigfried können wir nichts sagen, weil die entsprechenden Daten in dem Beitrag nicht genannt wurden. Interessant wäre es, die Nettoauszahlung im Verhältnis zu Nettoeinzahlung zu setzen.

2.) Fiktives Beispiel

Ein 30-jähriger Arbeitnehmer spart monatlich 100 € brutto in eine Direktversicherung. Hieraus erhält er zum gesetzlichen Rentenbeginn eine garantierte Altersrente von 200 €. Nach Steuern und Krankenversicherungsabzügen verbleiben monatlich 112 € netto. Die 100 € bedeuten für den Arbeitnehmer einen monatlichen Nettoaufwand von 53 € . Die gesetzliche Rente fällt wegen der Entgeltumwandlung um 24 € geringer aus. Als Alternative wurde eine private Rentenversicherung mit einem monatlichen Beitrag von 53 € dagegen gestellt. Aus diesem Vertrag resultiert eine Nettorente in Höhe von 102 €.

Hierzu möchten wir folgendes anmerken:

a.) Beispiel im Gruppenvertrag

Wenn ein 30-jähriger Arbeitnehmer über seinen Arbeitgeber einen Vertrag bei einem führenden Versicherer mit einem monatlichen Beitrag von 100 € abschließt, bekommt er eine garantierte Rentenzahlung von ebenfalls 200 € monatlich. Bei Ablauf kommt hier aber noch die Gewinnbeteiligung hinzu, so dass mit einer gesamten Rentenzahlung von rund 320 € gerechnet werden kann. Bei fast allen Entgeltumwandlungen unterstützt der Arbeitgeber die Altersvorsorge mit einem Zuschuss. Im Beispiel wird von einer eher geringen Zuschusshöhe von 15% ausgegangen, in der Praxis gängig sind 20%. Wenn diese 15% Arbeitgeberzuschuss also mit hinzugerechtet werden, erhöht sich die garantierte Rentenzahlung auf 225 € und die gesamte Rentenzahlung auf 370 €. Es wurde mit einer jährlichen Rentensteigerung von derzeit rund 2 % zum Inflationsausgleich gerechnet. Wenn auf diese Rentensteigerung verzichtet wird, fällt die gesamte Rentenzahlung mit 480 € noch um rund 110 € höher aus.

Berechnung der Nettorente:

370,00 € Bruttorente
  35,10 € Abzug für Krankenversicherung und Pflegeversicherung
  96,20 € Abzug für Steuer (26%)
___________________________________________________
238,70 € Nettorente

b.) Kürzung der gesetzlichen Rentenversicherung durch die Entgeltumwandlung

Bei einer Einzahlung von 100 € monatlich über 37 Jahre werden 44.400,– € weniger  Einkommen bei der Rentenversicherung verbeitragt. Da die Rentenversicherung in Entgeltpunkten rechnet, die jährlich erworben werden und sich auf das Durchschnittsentgelt in dem Kalenderjahr beziehen, lässt sich dies schwer für 37 Jahre in die Zukunft berechnen. Wenn wir von den Werten in 2013 ausgehen, berechnet sich dies wie folgt: Für das Durchschnittseinkommen von 34.071 € wird ein Entgeltpunkt erworben. Für das Einkommen von 44.400 € können somit 1,303 Entgeltpunkte angesetzt werden. Pro Entgeltpunkt gibt es aktuell einen Rentenwert von 28,14 €, also eine gesamte Rente in Höhe von 1,303 x 28,14 = 36,67 €. Wenn von einer Anpassung des Rentenwertes von jährlich 1 % ausgegangen wird, erhöht sich die Rente auf 44,51 €.

Berechnung der Nettorente:

44,51 € Bruttorente
  4,56 € Abzug für Krankenversicherung und Pflegeversicherung
11,57 € Abzug für Steuer (26%)
_________________________________________________
28,38 € Nettorente

Von der Nettorente zur betrieblichen Altersversorgung in Höhe von 238,70 € müsste somit noch 28,38 € für die Kürzung der gesetzlichen Rentenversicherung abgezogen werden. Damit verbleibt eine reale Nettorente in Höhe von 210,32 €.

c.) Zum Vergleich die Anlage in die private Rentenversicherung

Die private Rentenversicherung zahlt der Arbeitnehmer von der Nettoauszahlung aus 100 € Bruttogehalt. In diesem Fall wären das 53 €. Aus 53 € wären bei der Allianz eine Garantierente von 97 € und eine Gesamtrente von 154,70 € zu erreichen. Hier wurde ein Einzeltarif berechnet, weil die Gruppenkonditionen nur über den Arbeitgeber angeboten werden. Auch kann der Arbeitgeberzuschuss hier natürlich nicht berücksichtigt werden.

Berechnung der Nettorente:

154,70 € Bruttorente
     0,00 € Abzug für Krankenversicherung und Pflegepflichtversicherung
     6,80 € Abzug für Steuer (17% Ertragsanteil, darauf 26% Steuer)
________________________________________________________
147,90 € Nettorente

Damit ergibt sich aus der betrieblichen Altersversorgung in diesem Beispiel ein Vorteil von 62,42 € im Vergleich zu einer privaten Rentenversicherung und dies Monat für Monat!

Zusätzlich sehen wir bei der betrieblichen Altersversorgung noch weitere Vorteile. Bei den privaten Renten- und Lebensversicherungen werden ca. 50 % vorzeitig aufgelöst, weil der Versicherungsnehmer dies Geld für andere Dinge benötigt. Damit stehen 50 % der Verträge, die für die Altersvorsorge abgeschlossen wurden, später für die Altersvorsorge nicht mehr zur Verfügung. Bei der betrieblichen Altersversorgung verhindert das Abfindungsverbot im Betriebsrentengesetz, dass das Kapital vorzeitig ausgezahlt wird. Dies hilft übrigens auch, wenn Arbeitslosengeld II (Hartz IV) bezogen wird oder eine Privatinsolvenz ansteht. Das Guthaben aus der betrieblichen Altersversorgung muss hier nicht berücksichtigt oder verwertet werden.

Unser Ergebnis zum Sinn der betrieblichen Altersversorgung: Gerade wenn ein Arbeitgeberzuschuss mit in die betriebliche Altersvorsorge einfließt, ist diese für den Arbeitnehmer zu empfehlen.

Fazit: Aus allen Ecken wird auf staatlich geförderte Altersvorsorge geschossen, sei es nun die Riesterrente oder nun auch die betriebliche Altersversorgung. Weiterhin ist in der Presse zu lesen, dass wegen der Niedrigzinsphase Versicherungen nicht zu empfehlen sind und Geldanlage in Aktien sind wegen der Risiken nur für Fachleute überschaubar. Diese anhaltende Kritik hat in der Öffentlichkeit schon ihre Spuren hinterlassen. Verträge werden beitragsfrei gestellt oder trotz der Storno-Abzüge gekündigt. Eigene Altersversorgung zur Ergänzung der gesetzlichen Rente ist aber dringend notwendig um den Lebensstandard im Rentenalter zu halten, dies empfiehlt auch die Deutschen Rentenversicherung in der jährlichen Renteninformation. Durch die Verunsicherung der Bevölkerung durch die Presse wird hier nichts gewonnen. Wir stehen hinter der Aussage: Jeder, egal was er macht, steht im Rentenalter besser da als Jemand, der keinerlei Vorsorge getroffen hat.

Fraglich ist, wie engmaschig unser soziales Netz in der Zukunft sein wird um die Rentner aufzufangen, die keinerlei Vorsorge getroffen haben. Wir empfehlen allerdings, die Angebote zur Altersvorsorge zu vergleichen und hier insbesondere auf die Kosten zu achten.

Kontakt
Vertriebsunterstützung bAV
Telefon: (040) 29 99 40-380
E-Mail: bav@maxpool.de

5 Kommentare zu Verluste bei Betriebsrenten? Eine Stellungnahme.

  1. vielen Dank für dieser sehr informative Gegendarstellung.
    Ich hatte die Frontal-Sendung verpasst.

  2. Freiwillig gesetzlich Krankenversicherte sind nicht automatisch auch freiwillig gesetzlich versicherte Rentner. Dies sollte bei der Beratung zur BAV auch berücksichtigt werden.

    Während ich den im zweiten Beispiel vorgenommenen Steuerabzug mit 96,20 € bzw. 26% noch nachvollziehen kann, gelingt mir dies beim Abzug für die Kranken- und Pflegeversicherung nicht.
    Wäre hier anstatt 35,10 € (9,49% der Bruttorente) nicht ein monatlicher Abzug von 64,94 € anzusetzen? Der von Ihnen berechnete Abzug dürfte sich auf die Garantierente von 200 € monatlich beziehen.

    Ihr Vergleich mit der privaten Rentenversicherung gilt, wenn der Arbeitgeber tatsächlich einen Zuschuss von 15% gewährt. In der Praxis wird aber den Arbeitgebern die mögliche Sozialversicherungsersparnis oft als „Gewinn“ verkauft. So dass keine Mittel für eine Zuschussgewährung zur Verfügung stehen. Für die Arbeitnehmer lohnt sich die BAV dann entsprechend weniger.

    Und da Sie offensichtlich nur die Vorteile der BAV sehen wollen, hier noch ein Vorteil der privaten Rentenversicherung. Der Versicherungsnehmer kann den Anbieter auswählen und muss dies nicht seinem Arbeitgeber überlassen. Bei den von Ihnen genannten Vorgaben (53 € MB für
    37 Jahre) sind dann Garantierenten von 109 € und Gesamtrenten von über 200 € möglich.
    Ein Vorteil der BAV ist dann nicht mehr darstellbar.

    Pauschale Aussagen über die Vor- und Nachteile der BAV sind meiner Meinung nach nicht möglich. Es muss immer der Einzelfall betrachtet werden. Dann gibt es zwar auch Fälle bei denen der Abschluss einer BAV sinnvoll ist, mindestens genau so oft hätte das Geld aber anderweitig besser angelegt werden können.

  3. Ist es nicht ein Pardoxon?
    „Eine Kapitalauszahlung aus der betrieblichen Altersvorsorge ist keine Altersvorsorge“
    Warum nennt man es betriebliche Altersvorsorge, wenn es keine ist?
    Weil es nach Gorge Orwell „Neuspech“ ist und den wahren Zweck verheimlichen soll.
    „Die Kapitlvernichtung“

  4. Dr. Wolf-Jürgen Schwerdtner, Berlin

    Alle gleichermaßen Betroffene aus dieser Abzocke einer Verbeitragung zu Kranken- und Pflegeversicherung aus letztlich Angespartem sollten Widerspruch bei Krankenkasse einlegen und dann vor das Sozialgericht ziehen. Letztlich ist nämlich noch gar nichts entschieden und man sollte auch nicht die Hoffnung aufgeben, daß die Sozialrichter lernfähig sind. Die bisherigen Urteile sind äußerst bekloppt, meine Richter in 1. und 2. Instanz haben ganz einfache Begriffe wie Rente, Kapitalertrag und Ersparnisse überhaupt nicht kapiert. Ich sehe es viel schlimmer, die haben es nicht verstehen wollen.

  5. Es ist unbedingt erforderlich, daß der Gesetzgeber für die Betriebsrente wieder von ca. 18 % auf ca. 9 % Sozialversicherungsbeiträge (Krankenversicherung, Pflegeversicherung) zurückgeht.

    Ansonsten sehe ich schwarz für die Betriebsrente, zumal das Kapitalmarktzinsniveau zur Zeit extrem niedrig ist und man die gesetzliche Altersrente im Wege der nachgelagerten Besteuerung über kurz oder lang auch voll versteuern muß.

    Bestürzt bin ich darüber, daß man die volle Sozialbeitragspflicht für Betriebsrenten sogar rückwirkend eingeführt hat, also auch über Nacht für bereits lange bestehende Betriebsrentenverträge. Dies bedeudet, daß man das verfassungsrechtlich garantierte Vertrauensschutzprinzip quasi außer Kraft gesetzt hat.

    Zur Zeit – das ist mein Eindruck – wird das Problem Betriebsrente von den Politikern verschwiegen oder von der Bedeutung her heruntergespielt.

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