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maxpool beendet Zusammenarbeit mit der IDEAL

maxpool arbeitet ab sofort nicht mehr mit der IDEAL Lebensversicherung a. G. zusammen. Der Versicherer hat die bestehende Courtagezusage widerrufen und wird folglich keine Anträge mehr von maxpool annehmen. Die Beendigung der Zusammenarbeit durch IDEAL erfolgte nach einer in der Presse veröffentlichten Stellungnahme. Darin hatte maxpool sich von der durch IDEAL initiierten Poolanalyse distanziert. maxpool wertet die Beweggründe für die Aufkündigung der Geschäftsbeziehung als reine Willkür.

maxpool war zunächst als „Positiv-Partner“ der IDEAL-Poolanalyse gelistet. Der Maklerpool wehrte sich insgesamt gegen diese Liste und widersprach ausdrücklich einer Veröffentlichung des eigenen Namens. Nachdem trotz Untersagung eine Veröffentlichung des Namens durch die IDEAL erfolgte, nahm maxpool eine Aussage aus der IDEAL-Poolbefragung zurück und forderte IDEAL erneut dazu auf, maxpool nicht als Partner zu listen, der an einer „nachhaltigeren“ Zusammenarbeit interessiert sei. Dazu Oliver Drewes, Geschäftsführer von maxpool: „Dieses Interesse verfolgen wir nicht und möchten uns dieses auch öffentlich nicht nachsagen lassen. Wir sind ein Qualitätspool, der sich seine guten Partner sehr genau ansieht“. In der Konsequenz nahm maxpool einzig seine Bereitschaft zurück, der IDEAL bei jedem Vorgang den entsprechenden Vertriebspartner zu nennen. „Hätte IDEAL unser Haus wie gefordert anonym aufgeführt, hätten wir angesichts der geringfügigen Geschäftsstruktur und der unbedeutenden Geschäftsbeziehung durchaus die Vermittler benannt. Das Risiko einer Offensive hinsichtlich direkter Anbindungen wäre aus unserer Sicht unbedeutend gewesen“, stellt Drewes klar. „Nachdem IDEAL den Namen maxpool eigenmächtig veröffentlichte, starb diese Möglichkeit jedoch aus unserer Sicht, da dieses Zugeständnis auf einmal seine Geringfügigkeit verlor“, so Drewes weiter. Insofern nahm maxpool dieses Zugeständnis gegenüber IDEAL zurück und kritisierte offen das Vorgehen des Versicherers im Hinblick auf unterschiedliche Punkte. Insbesondere zweifelte maxpool den Inhalt einiger Fragen an, die zu der Poolanalyse der IDEAL gehörten.

„Es ist doch keine Lösung, dass jeder Versicherer nun eigene Analyseformen und Profile für Pools erarbeitet und sich anschließend vernichtend über diese äußert oder sich mit einer Zusammenarbeit von sogenannten Positiv-Partnern PR-wirksam brüstet, erklärt Drewes. „Darin sehen wir nämlich zusätzlich noch ein ganz andres Risiko: Längerfristig würden die Pools mit Versicherern in ihrer Gesellschafterstruktur entsprechend von ihren Gesellschaftern mit Sicherheit positiv gesehen werden und die unabhängigen Pools, wie maxpool, könnten somit das Nachsehen haben. Unabhängige Poolanbieter zu schwächen, kann doch wohl nicht der Wunsch der IDEAL gewesen sein. Es ist eben eine willkürliche und wenig durchdachte Aktion, die wir nur noch mit Humor sehen können.“

Nach dem Widerruf der Courtagezusage hat maxpool alle Produkte der IDEAL aus dem Portfolio gestrichen.

Veröffentlicht am 02.05.2012

4 Kommentare zu maxpool beendet Zusammenarbeit mit der IDEAL

Gratulation! Finde es toll, dass Sie den Saftladen IDEAL abgesägt haben. Die dortigen, tlw. dubiosen firmeninternen Änderungen, Umstrukturierungen sowie Zuständigkeitswechsel der Angestellten über Jahre hinweg, hatten die IDEAL für uns sowieso schon von vorneherein als unkalkulierbaren, nicht akzeptablen Versicherer gekennzeichnet.
Beste Grüße aus KS …
Torsten Gerdon (MP 5253)

Wenn der Geschäftsumfang mit der Ideal wirklich nur marginale Größen erreichte, hätte man sich auch einfach über eine Positiv-Nennung freuen können. Stattdessen (gefühlte) endlose Darstellung und Gegendarstellung – die am Ende des Tages die meisten Leser vergessen haben dürften. Hoffentlich werden nach Widerruf der Courtagezusage wenigstens eventuelle Bestandscourtagen durch die Ideal weiter gezahlt. Falls nicht – steht ja ein Verlierer der Auseinandersetzung schon fest…

Hallo Herr Reen,
natürlich sind und bleiben die BPs dauerhaft sichergestellt.
Wir haben hausintern die Entscheidung getroffen, uns SO NICHT von der Ideal behandeln zu lassen. Wenn sich diesem Weg der Ideal weitere Versicherer anschliessen würden, dann hätten die unabhängigen Pools (ohne Versicherer als Gesellschafter) längerfristig das Nachsehen. Immerhin würden die Gesellschafter „ihre“ Pools immer als „gute Pools“ bewerten und die Unabhängigen sind dann irgendwann schlecht.
Auch uns nervt das Thema inzwischen. Durch die Beendigung ist nun jedoch aus meienr Sicht das Thema auch abgeschlossen.

Viele Grüße
Oliver Drewes

Nachdem nun Jahre lang die Makler bevormundet wurden und werden, wird jetzt das Fadenkreuz mit dem Ziel der Kostenreduzierung auf die Pools gerichtet.

Die Entwicklung der politischen Entscheidungen in Bezug auf Provisionen und Stornohaftungszeiten sind erst der Anfang. Einen Einblick in die zukünftige Entwicklung des Maklervetriebs in Deutschland findet sich in England und Schweden.

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